Band
Joachim Tillmanns, `jüngstes Mitglied` der Band, stiess im Mai 2010 hinzu. Mit seinen rund 30 Jahren Jazzerfahrung landauf landab stellt er mit seinem Posaunenspiel eine Bereicherung dar im originellen und homogenen Soundcharakter der Riverboat Stokers. Dem "River" ist Joachim, was seine musikalischen Wirkungsorte angeht, stets treu geblieben. Düsseldorf, Köln, Bonn, Koblenz, Schaffhausen, alles Städte am Rhein und nun Zürich an der Limmat und am See, das sind seine Stationen nordsüdwärts in Sachen Jazz und deren Szenen. Die ersten 15 Jahre spielte Joachim in diversen Formationen im Raum Köln, Ruhrgebiet, die urban dichteste Umgebung mit einer entsprechend hohen Anzahl an Jazzern und an Jazzszenen. Das trug dazumal zum regen Austausch von Bands und Musikern bei und prägte während seiner Studienzeit mit festem Wohnsitz in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn seinen musikalischen Stil. Chris Barber und seinen Sound stets mit im Gepäck. Höhepunkt seines Bandspiels war damals: ein Platz in der Endrunde am Oulde-Styl-Jazzfestival-Breda (NL) mit den "Henning Paur`s New Orleans Wanderers" in den 80-iger Jahren. Neben dem Jazz wirkte Joachim als Schüler und später als Student lange auch in klassischen Synfonieorchestern mit, zum Schluss noch im "Winterthurer Synfonieorchester". Diese Art Parallel-Gastspiel gab er auf als er sich dann 1998 ganz für den Jazz entschied, um für gut 10 Jahre den Spielerfolg des "Scafusia Jazzorchestras" in Schaffhausen mehr als aktiv mitzugestalten, welches gleichzeitig die Entstehung und ständige Begleitung des "Jazz Treff Schaffhausen" während dieser Periode inne hatte. Im Übergangsjahr 2008/09 bediente Joachim dort erfolgreich die Bandakquisition und Programmgestaltung. Nun ist er froh sich neben seinem neuen beruflichen Engagement wieder auf ein bis zwei Projekte konzentrieren zu können und in seinem geliebten Raum Zürich, seinem langjährigem kirchenberuflichem Arbeitsort, wieder vermehrt musikalisch unterwegs sein zu dürfen. Dieses dank der herzlichen Aufnahme bei den Riverboat Stokers, ganz gemäss dem Motto, dem Call and Cry im Stück "Dippermouth Blues": "Oh Play That Thing"!